Kloster de Cura – Mallorca:

Sehr erfreulich fand ich zunächst, dass es dort ein Restaurant gibt, das von 9-21 Uhr auf hat und von einem relativ jungen und freundlichen Personal betrieben wird. Bei entsprechendem Wetter kann man da lange verweilen und den traumhaften Ausblick genießen. Letzterer ist wirklich lohnenswert! Das Frühstücksbuffet ist reichlich und die Zimmer sind komfortabel eingerichtet, allerdings auch etwas hellhörig.

Wenn man allein unterwegs ist und Kontakt will, muss man in Randa initiativ sein: es kommen durchaus einige Leute im Laufe des Tages dort hoch, die meisten sind aber (viele auch spanische) Ausflügler und sind -nach Kaffee trinken und Fotos machen – wieder weg. Ich habe dort eine deutsche Malgruppe angetroffen, die auch länger blieb und mit denen ich sehr nett kontaktet und dann auch mal eine Wanderung ins Dorf unternommen habe (allein hätte ich mir das nämlich nicht zugetraut). Ansonsten hätte es allerdings vielleicht auch etwas langweilig werden können, denn „Klosterleben“ findet in Randa, wenn ich das richtig einschätze, nicht allzuviel statt. Am Sonntag gab es eine (auf spanisch-  bzw. katalanisch) gehaltenene Messe, aber das war es mehr oder weniger auch, was ich von den drei alten Franziskaner-Brüdern dort migekriegt habe. Es gibt allerdings, wie auch in der Beschreibung gesagt, noch ein kleines Museum und einen kleinen Shop dort, in dem sie Dienst machen.

Fazit: was mitnehmen zum Lesen, schreiben o.ä., man kann dort oben Abstand zu den Dingen bekommen und  sich gut konzentrieren.