Sufi Musik Reise

Sufi Musik Reise

Mit einem Sufi-Musiker zu den heiligen Orten in Usbekistan und Kasachstan

Das Besondere dieser Reise ist die Verbindung von spirituellen Kraftorten Zentralasiens mit der Musik und den Texten der Sufis. Gemeinsam mit dem Sufi-Musiker Denis Mete reisen Sie zu bedeutenden Pilgerstätten in Usbekistan und Kasachstan und begegnen einer Tradition, die bis heute lebendig ist. Denis Mete begleitet die Reise mit den Klängen der Ney-Flöte, der Oud und seinem Gesang. Die oft jahrhundertealten Texte der Sufi-Meister handeln von Liebe, Hingabe, Verbundenheit und der Suche nach dem Göttlichen. An ausgewählten Orten werden kleine Konzerte und musikalische Meditationen stattfinden, die den Charakter der jeweiligen Stätte auf besondere Weise erfahrbar machen.

Die Reise führt von der modernen Metropole Taschkent über die weiten Steppen Kasachstans bis in die alten Oasenstädte entlang der Seidenstraße. In Turkestan besuchen wir das monumentale Mausoleum des großen Sufi-Meisters Khoja Yasavi und das einsam gelegene Mausoleum von Aristan Bab. Im Süden Usbekistans erreichen wir Termez, wo sich nicht nur bedeutende islamische Heiligtümer befinden, sondern auch einige der ältesten buddhistischen Ausgrabungsstätten Zentralasiens. Zwischen Stupas, ehemaligen Klosteranlagen und Pilgerstätten begegnen wir den vielfältigen spirituellen Strömungen, die diese Region über Jahrhunderte geprägt haben.

Ein weiterer Höhepunkt sind die Landschaften und historischen Orte entlang unseres Weges. Durch die farbenreichen Hisor-Berge gelangen wir nach Shahrisabz, der Heimat Timurs, bevor wir die berühmten Städte Samarkand und Buchara erreichen. Ihre türkisfarbenen Kuppeln, prachtvollen Medresen und kunstvoll geschmückten Mausoleen zählen zu den schönsten Bauwerken der islamischen Welt. Neben den bekannten Sehenswürdigkeiten besuchen wir auch weniger bekannte Orte, an denen wir ungestört verweilen, meditieren und der Musik lauschen können.

Immer wieder begegnen wir Menschen, die die Pilgerstätten für Gebet, Segensbitten oder kleine Zeremonien aufsuchen. Die Gastfreundschaft der Menschen in Usbekistan ist herzlich und selbstverständlich. So erhalten wir nicht nur Einblicke in die spirituellen Traditionen der Region, sondern auch in den Alltag und die Kultur des Landes.

Diese Reise verbindet Musik, Meditation, Kultur und Begegnung zu einer besonderen Erfahrung entlang der alten Seidenstraße. Die heiligen Orte Zentralasiens, die Weisheit der Sufi-Tradition und die berührende Musik von Denis Mete schaffen einen Rahmen, der weit über eine klassische Kulturreise hinausgeht.

Quick Facts

Reiseart
Gruppenreise zum festen Termin

Termin
17.10. – 02.11. 2026

Einreise / Impfbestimmungen
gültiger Reisepass

ähnliche Reisen:
Meditationskurs im Tibetischen Kloster, Nepal
Buddhistisches Retreat im Chiang Mai Kloster, Thailand

Klosterreisen Usbekistan Reise Stephanie Clasemann Stephanie Clasemann reist auch mit!
Diplom-Psychologin, Hypno-Therapeutin, Achtsamkeits- und Meditationstrainerin,  Autorin des Buches ‚Heiliges Usbekistan‘

Als langjährige Usbekistan-Reisende hat Stephanie Clasemann das Gastland intensiv kennengelernt. Während ihrer Reisen zog es sie immer wieder zu den spirituellen Orten des Landes. Die dort spürbare meditative Ruhe, kraftvolle Energie und Freundlichkeit der Menschen berührten sie. Nun möchte sie ihr Lieblingsland anderen Menschen näher bringen.

Reiseablauf

Abflug / Anreise Usbekistan
Anreise mit z.B. Uzbekistan Airways (Frankfurt-Tashkent, ca. 6 Stunden)

Tashkent

Wir gönnen uns einen Tag, um in Ruhe in Zentralasien anzukommen. Tashkent ist eine große moderne Metropole, aber auch hier finden wir alte Plätze mit türkisglänzenden Kuppeln und blaugeschmückten Fassaden. So besuchen wir vormittags den berühmten Hazrati-Imam-Platz mit seinen Medresen und Moscheen. In dem Mausoleum von Kaffal Shashi kommen wir zu Ruhe und lauschen den Klängen der Ney. Weiter geht es zum großen Markt von Tashkent, wo wir in das bunte Basarleben eintauchen und den Brotbäckern bei ihrer schweißtreibenden Arbeit zusehen.  In der Nähe des Navoi-Theaters finden wir anschließend Restaurants für unser Mittagessen. Nachmittags fahren wir zum Pilgerkomplex von Zangiota. In der weitläufigen Anlage werden wir uns unter die Einheimischen mischen und den Gebeten des Imam lauschen.

Tashkent – Turkestan

Tashkent liegt nah der kasachischen Grenze. Heute überqueren wir sie, um nach Turkestan zu fahren. Das Mausoleum des bedeutenden Sufi-Meisters Khoja Yasavi ragt weit sichtbar aus der Steppe auf. Den Rest des Tages nutzen wir, um uns dieses monumentale Bauwerk und die unterirdische Moschee in seiner Nähe anzusehen. An einem der beiden Orte werden wir wieder der Ney lauschen.

 

 

Turkestan

Wir machen einen Tagesausflug nach Otrar, wo das Mausoleum von Aristan Bab einsam in der Steppe liegt. Der Sufismus dieser Region wurde vom Schamanismus beeinflusst, was hier gut zu sehen ist.  An diesem ruhigen Ort haben wir viel Zeit, die Klänge der Ney auf uns wirken zu lassen.

 

Turkestan – Tashkent

Es geht zurück nach Tashkent. Nachmittags fahren wir zum Navoi-Park und genießen das frische Grün und Restaurants am See. Alisher Navoi war Sufi und hochgeehrter Dichter. Bei seinem großen Denkmal können wir innehalten, vielleicht auch noch einmal die Ney sprechen lassen.

Tashkent – Termez

Heute fliegen wir nach Termez, ganz in den Süden Usbekistan. Hier akklimatisieren wir uns an die deutlich höheren Temperaturen und erkunden den Ort.

Termez

In Termez finden sich uralte buddhistische Stätten. Nach dem Frühstück fahren wir zum Zurmala, einem riesigen, über zweitausend Jahre alten Stupa, der mitten zwischen Feldern steht. Anschließend besuchen wir Fayaz Tepe und Kara Tepe, ehemalige buddhistische Klosteranlagen und archäologische Stätten. Nachmittags finden wir in der einsam gelegenen Nekropole Sultan Saodat ein Mausoleum, in dem wir in Ruhe sitzen und der Ney lauschen können.

Termez

Hakim at Termezi ist ein bedeutender früher Sufi aus der Region am Amurdaya. Zu seinem Pilgerkomplex fahren wir nach dem Frühstück. Wir werden auf viele einheimische Pilger treffen und können am Grabstein ihren Gebeten zuhören. Man ist stets herzlich eingeladen, das zu tun. Nachmittags besuchen wir die ominöse Ruine Qir qiz qala und bei einem Dorf die alte Derwischherberge Kokildor, wo wir wieder den Ney-Klängen lauschen werden.

 Shahrisabz

Wir verlassen Termez und begeben uns auf eine halbtägige Autofahrt durch die reizvollen Hisorberge mit ihren rot und grünschimmernden Gesteinsformationen. Auf unserem Weg nach Shahrisabz machen wir einen Abstecher ins Bergdorf Langar Ota. Auf einem Hügel thront dort das berühmte gleichnamige Mausoleum, auf einem weiteren eine alte Moschee. An diesem idyllischen Ort werden wir uns länger aufhalten und in der Moschee mit ihren altehrwürdigen Wandmalereien haben wir einen wunderbaren Platz für unser Sufi-Konzert.

Shahrisabz

Wir verbringen einen entspannten Tag im grünen und beschaulichen Shahrisabz. Seine Sehenswürdigkeiten liegen in einem weitläufigen Park, wo wir sie auf einem Spaziergang erkunden werden. Im Kulal-Mausoleum werden wir Ruhe finden für unser Sufi-Konzert. In der Nähe von Shahrisabz wurde Timur Lenk, der große Eroberer, geboren und so hat er hier einen riesigen Sommerpalast für sich erbauen lassen. Es steht noch die beeindruckend hohe Ruine des Eingangstores.

Samarkand

Heute brechen wir nach Samarkand auf. Unterwegs besuchen wir eine familiengeführte kleine Weberei. Sie zeigen uns die verschiedenen Verarbeitungsschritte, beginnend beim Spinnen der Wolle, und servieren uns einen Tee. In Samarkand beziehen wir unser Hotel in guter Stadtlage. Danach mischen wir uns im Gur-Emir-Mausoleum unter die vielen Besucher. Das Gur-Emir ist eines der prachtvollsten Gebäude in Samarkand und innen bis in die hohe Kuppel mit Gold verziert. Nicht weit entfernt liegt das kleinere und schlichtere Rukhabad-Mausoleum. An diesen Ort verirren sich in der Regel keine Touristen, sodass wir hier in Ruhe sitzen und den Ney-Klängen lauschen können.

Samarkand

Heute fahren wir nach Urgut (eine Stunde), immer mit dem Blick auf die schneebedeckten Berge Tadschikistans. Urgut ist ein kleiner Ort in den Bergen, wo wir eine heilige Wasserquelle mit einer Moschee und uralten Platanen finden. In eine Platane kann man hineingehen und sich dort auf eine kleine Rundbank setzen. Hier werden wir meditieren. Danach können wir an dem Wasserbecken der Quelle sitzen und dem Aufsteigen der Wasserblasen zusehen.
Nach diesem ruhigen Vormittag widmen wir den Nachmittag dem weltberühmten Registanplatz (Weltkulturerbe). Die drei großen Bauwerke, die ihn umstehen, beherbergen reich geschmückte Innenräume und so manches Kunsthandwerk. Wir werden z. B. einem Kalligraphen zusehen und ein Musiker wird uns die typischen usbekischen Instrumente vorführen.
Nach diesen vielen Eindrücken suchen wir uns ein ruhiges Lokal für den Abend.

Samarkand

Wer in Samarkand war, muss vor allem den Registanplatz gesehen haben. Um einen weiten, freien Platz stehen drei monumentale, reichgeschmückte Medresen, in deren Zellen so manches Kunsthandwerk demonstriert wird. Wir sehen uns alles in Ruhe an, lassen uns auch verschiedene usbekische Instrumente vorführen. Nach dem Mittagessen schlendern wir vorbei an der weit sichtbaren Ruine der Bibi-Khanym-Moschee zur Gräberstraße Shah-i-Zinda. Hier reiht sich zu beiden Seiten ein bunt geschmücktes Mausoleum an das andere, ein Fest für die Sinne und für Fotografen. Zum Abschluss des Tages fahren wir an den Stadtrand zum Pilgerkomplex für Khoja Ahrar, der in der Nachfolge Bahauddin Naqshbands steht und in Usbekistan ebenfalls hoch verehrt wird. Bei seinem Grab finden wir gepflegte Grünanlagen, ein Wasserbecken mit majestätischen, alten Platanen und einen kleinen Meditationsraum, den wir für unser Konzert nutzen dürfen.

Buchara

Wir verlassen Samarkand und fahren in die Oasenstadt Buchara. In der ausgedehnten und vollkommen  intakten Altstadt fühlt man sich in eine andere Zeit versetzt. Unser Hotel liegt mitten darin. Schnell sind wir am Labi Hauz, dem alten Wasserbecken, das von zwei Medresen und einer Derwischherberge umstanden wird. Mehrere Restaurants stellen ihre Tische direkt unter die alten Maulbeerbäume. Hier ist immer Betrieb, mischen sich Einheimische und Touristen – ein idealer Ort für unser Mittagsessen. Anschließend schlendern wir durch die autofreien Gassen, passieren Kuppelbasare und besuchen schließlich den Poi-Kalon-Platz mit dem berühmten Minarett, der großen Freitagsmoschee und der noch aktiven Medrese Miri-Arab. Alles glänzt in Blau- und Türkistönen. Durch kleine, enge Gassen gelangen wir schließlich zu einer versteckt liegenden Moschee mit dem Grab von Khoja Zayniddin – ein wunderbarer Ort für unser Ney-Konzert. Abends kehren wir in einem der vielen stimmungsvollen Restaurants von Buchara ein.

Buchara

In der Neustadt von Buchara liegt das Mausoleum von Sayfiddin Bocharsi, einem direkten Schüler des für seine Lichtmediationen bekannten Najmuddin Kubra. Das Bauwerk ist aus der mongolischen Phase und beeindruckt mit Größe und Schlichtheit. Am Grab von Sayfiddin Bocharsi können wir lange ungestört sitzen und uns tief in die Ney-Klänge einschwingen. Anschließen fahren wir zurück in die Altstadt und schlendern an vielen verlockenden Verkaufsständen und gemütlichen Teestuben vorbei zum Samanidenmausoleum, dem Wahrzeichen Bucharas. Ganz in der Nähe ist der große Markt von Buchara, wo wir so manche Köstlichkeit probieren dürfen. Anschließend gibt es freie Zeit, die jeder nach seinem Geschmack in dieser besonderen Altstadt verbringen kann.

Buchara

Bahauddin Naqshband wird bis heute als herausragender Sufi-Meister verehrt und Bruderschaften in der ganzen Welt berufen sich auf ihn. Seine weitläufige Pilgerstätte besuchen wir heute Vormittag. Wir werden dort viel Zeit haben, an verschiedenen Orten zu meditieren und auch den Gesängen von Imamen zu lauschen. Anschließend fahren wir zu Chor Bakr, einer uralten Nekropole. Hier haben wir gute Chancen, allein zu sein und es gibt mehrere Orte für unser Ney-Konzert.

Tashkent

Unsere Reise naht sich ihrem Ende. Wir fahren mit dem Schnellzug Afriosab in vier Stunden nach Tashkent. Bis zum Abschiedsessen im Hotel Uzbekistan – mit grandiosem Blick aus dem 17. Stock – haben wir Freizeit. Wer möchte, kann noch einmal auf den Markt gehen oder am Hazrati-Imam-Platz letzte Souvenirs kaufen.

Abreise und Rückflug ins Heimatland

Preise & Infos:

Termin
17.10. – 02.11. 2026

Reisepreis:
Doppelzimmer: 2945,-Euro p.P.

Einzelzimmer: 3260,-Euro 

Leistungen im Preis enthalten:
– 4 Übernachtungen in Taschkent (Hotel Mirzo Boutique o.ä.)
– 2 Übernachtungen in Turkestan (Hotel Hampton by Hilton)
– 3 Übernachtungen in Termez (Hotel Termez Palace Hotel & Spa)
– 2 Übernachtungen in Samarkand (Hotel Asia Samarkand o.ä.)
– 2 Übernachtungen in Shahrisabz (Hotel Kesh Palace o.ä.)
– 3 Übernachtungen in Buchara (Hotel Emir o.ä.)
– Frühstück
– Abendessen am 01.11. (farewell dinner)
– Flughafentransfer, alle Transfers, Rundreise, Ausflüge wie im Programm beschrieben
– Flugticket Inlandsflug (Tashkent-Termez) mit Uzbekistan Airways
– Zugticket (Buchara – Tashkent im Afrosiyab)
– Qualifizierter usbekischer Reiseleiter

nicht im Preis enthalten:
– Flug
– Mittagessen, Abendessen
– persönliche Ausgaben, Trinkgelder

Mindestteilnehmerzahl: 10 Personen
(maximal 16 Personen)

Im Reiseangebot bieten wir Ihnen einen passenden Flug zum tagesaktuellen Flugpreis mit an.

 

Heiliges Usbekistan Reisebericht

 

Das Buch zur Reise!

Passend zu unserer Usbekistanreise ist nun auch das Buch von Stephanie Clasemann über die heiligen Orte dieses schönen Landes erschienen!
Darin finden sich neben Beschreibungen der Reiserouten auch viele Hintergrundinformationen, praktische Reisetipps, Fotos und Karten sowie auch eine Fülle an Texten und Zitaten großer Sufi-Meister*innen.
Dieses liebevoll gestaltete Buch, das einen profunden Einblick in die Welt des Sufismus bietet, ist ein wunderbarer Reisebegleiter, sowohl in der Fantasie als auch vor Ort.

hier geht’s zum Shop

Date
15.06.2026
Category
Featured, Reiseziele
Tags
Gruppenreisen Usbekistan
Follow Us